Meinen Körper, meine Gefühle und meine Gedanken bewusst wahrzunehmen, ist für mich heute der Schlüssel zu einem Leben als Mutter in Balance.

über mich

Mein Herz rast, mir ist schwindelig, ich bekomme nicht genügend Luft und atme immer schneller. Der Notarzt kommt und untersucht mich, kann außer einem etwas unregelmäßigen Herzschlag nichts feststellen. Er fragt mich, ob ich gerade akuten Stress habe. Ich verneine. Nur den üblichen Stress, den man eben mit zwei kleinen Kindern hat. Er fragt mich, ob ich ins Krankenhaus will. Ich will, denn ich habe solche Angst. Im Krankenhaus werde ich mitten in der Nacht wieder entlassen, denn meine Werte sind spitze. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ein paar Tage später dasselbe Spiel, nur in einer anderen Stadt. Ich gehe zu meiner Hausärztin. Sie stellt mir die Diagnose Panikattacke, Angststörung. Endlich beginne ich zu verstehen. Irgendwas läuft falsch in meinem Leben. Ich muss etwas ändern. Mein Körper will mich wachrütteln. 
Meine übermächtige Angst führt dazu, dass ich meinen Kindern in dieser Zeit oft nicht achtsam und liebevoll begegne. Das tut mir im Herzen weh. Ich schleife meinen Sohn beim Einkaufen am Arm hinter mir her und schaffe es nicht, für meine kleine Tochter da zu sein, wenn sie weint. In meiner Not mache ich mich auf die Suche nach Lösungen. Neben einer Psychotherapie besuche ich jede Woche einen Achtsamkeitskurs. Hier lerne ich, meinen Körper und meine Gefühle wieder wahrzunehmen und der Stimme in meinem Kopf nicht alle Macht zu schenken. Stück für Stück werden meine Panikattacken weniger und ich kann wieder liebevoller auf meine Kinder eingehen.  

Meinen Körper, meine Gefühle und meine Gedanken bewusst wahrzunehmen, ist für mich heute der Schlüssel zu einem Leben als Mutter in Balance.

Maria Rohde

Meine Ängste verfestigten sich nach dem Tod meines Bruders 2011 mehr und mehr, bis sie ihren schmerzlichen Höhepunkt in den Panikattacken 2017 fanden. Heute bin ich dankbar für meinen Weg in den letzten Jahren. Ich habe immer noch stellenweise Angst, die sich bis hin zur Panik ausweitet, ich weiß jedoch inzwischen, wie ich damit umgehen kann. Seit den Panikattacken in meinem Leben beschäftige ich mich intensiv mit dem achtsamen Sein. Meinen Körper, meine Gefühle und meine Gedanken bewusst wahrzunehmen, ist für mich heute der Schlüssel zu einem Leben als Mutter in Balance. Es ermöglicht mir, im Umgang mit meinen drei Kindern mehr präsent zu sein. Dadurch eskalieren emotionsgeladene Situationen wie eine kindliche Schreiattacke nicht mehr so oft. In meinem Fluss des Lebens als Mutter ist so mehr Ausgeglichenheit. Freude, Lust und Entspannung gehören genauso zu diesem Fluss des Lebens wie Angst, Wut und Anspannung. Alles darf sein und darf auch wieder gehen. Neben der Achtsamkeit fasziniert mich das systemische Denken seit meiner ersten Begegnung im Studium der Religionspädagogik damit. Systemisches Denken wertet nicht. Es führt nicht immer tiefer ins Detail von Problemen und verstärkt sie dadurch. Ganz im Gegenteil: Es führt zu einer Vielzahl von Hypothesen (zu überprüfende Vermutungen) und zu oftmals überraschenden Lösungen.

Wenn du durch den Verlust eines geliebten Menschen aus deiner Balance gefallen bist, begleite ich dich gern.

Ich zeige dir, wie du deinen Trauerprozess bewusst gestalten kannst und dein Kind dabei mit einbeziehst.

Wenn du dir in deinem Familienleben mehr Balance wünschst, unterstütze ich dich gern dabei.

Ich zeige dir, wie du deinen Körper wahrnehmen kannst, ohne dass er laut werden muss.

Ich zeige dir, wie du in Distanz zu dem inneren Kritiker in deinem Kopf gehst und ihn einfach nur beobachtest.

Ich zeige dir, wie du dass, was du beobachtest, mit der systemischen Vogelperspektive reflektieren kannst.

Ich unterstütze dich dabei als letzten Schritt sinnvolle Veränderungen in deinem Leben herbeiführen.

Deine Maria

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